Fusionierte USU-Openshop AG will Ende 2002 Gewinne machen
Der Umsatz des Softwareunternehmens soll 2002 bei 40 Millionen Euro, der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bei sechs bis acht Millionen Euro liegen.
Die aus zwei am Neuen Markt notierten Unternehmen fusionierte USU-Openshop AG will Ende 2002 die Gewinnschwelle im operativen Geschäft erreichen. "Wir wollen das Geschäftsjahr 2003 positiv abschließen", sagte der Co-Vorstandschef Bruno Rücker am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Frankfurt am Main. "Für die folgenden zwei Jahre streben wir ein durchschnittliches Wachstum von zirka 20 Prozent an. Diese Ziele sind ambitioniert, aber realistisch." Der Umsatz des neuen Softwareunternehmens soll 2002 bei 40 Millionen Euro, der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bei sechs bis acht Millionen Euro liegen.
Einsparungen und Synergien durch die Fusion würden beim Ergebnis mit mehr als zehn Millionen Euro zu Buche schlagen. Der Zusammenschluss wurde am 11. März ins Handelsregister eingetragen. Derzeit sind die aus einer Kapitalerhöhung stammenden jungen Aktien noch separat an der Börse notiert. Spätestens in einem halben Jahr soll es nur noch ein Papier des Unternehmens geben. Künftiger Sitz der USU-Openshop AG ist Möglingen (Kreis Ludwigsburg). Openshop war bisher in Neu-Ulm angesiedelt. Das neue Unternehmen ist auf Software und Internet-Dienstleistungen für Geschäftskunden spezialisiert. (dpa) / (jk)