Sicherheit: Mehr Grün auf dem Messegelände
Auch wenn Veranstalter und Aussteller keine Sicherheitsbedenken haben: Auf der diesjährigen CeBIT werden mehr Polizisten in Uniform präsent sein als im Jahr zuvor.
Auch wenn Veranstalter und Aussteller keine Sicherheitsbedenken haben: Auf der diesjährigen CeBIT werden mehr Polizisten in Uniform präsent sein als im Jahr zuvor. Nach Angaben der Polizeidirektion Hannover werden insgesamt 400 Polizisten rund um die IT-Messe zum Einsatz kommen. Das seien nicht erheblich mehr als sonst üblich.
"Wir empfinden es aber als effektiven Schutz, sprich als bessere Abschreckung für Straftäter, wenn die Präsenz der Sicherheitskräfte gut sichtbar ist", so ein Sprecher der Messe AG gegenüber heise online. Besonderes Augenmerk gelte den Ständen der israelischen Aussteller. "Eine Taschenkontrolle oder gar ein Laptop-Verbot halten wir allerdings für nicht angemessen", so der Sprecher weiter. Hinter den Kulissen werde der Messe-Sicherheitsdienst mit den Polizisten in Uniform und zivil kooperieren und die Augen offen halten, der reibungslose Messebetrieb solle aber nicht gestört werden.
Bei großen Ausstellern wie Intel, Microsoft, Fujitsu-Siemens oder IBM kommt das gut an. "Wir haben überhaupt keine Bauchschmerzen hinsichtlich der Sicherheit", sagte der deutsche IBM-Marketingchef Jörg Peters zu heise online. Die Vorkehrungen der Firma seien den aktuellen Gegebenheiten seit dem 11. September angepasst. "Zum Beispiel checken wir unsere Standmitarbeiter genauer ab als früher. Wichtig ist aber, das Sicherheitsvorkehrungen dezent ablaufen und den Messeablauf nicht beeinträchtigen", so Peters. Eine Sprecherin von Intel Deutschland erklärte: "Wir haben grundsätzlich einen hohen Sicherheitsstandard auf der Messe. In diesem Jahr legen wir noch ein wenig mehr Wert auf Bodyguards für unsere Top-Manager. Sorgen machen wir uns aber keine." (tol)