55 Prozent der Studierenden besitzen heimischen Internet-Anschluss

Die soziale Herkunft der Studierenden ist laut einer Studie in Deutschland kein Kriterium bei der Nutzung von Computern und Neuen Medien im Studium.

vorlesen Druckansicht 43 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

"Erfreulicherweise ist die soziale Herkunft der Studierenden in Deutschland kein Kriterium bei der Ausstattung beziehungsweise Nutzung von Computern und Neuen Medien im Studium", meint der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Hans-Dieter Rinkens. Anlass für seine Freude ist die Veröffentlichung der Sonderauswertung zur 16. Sozialerhebung des DSW zu dem Thema (Download als PDF-Datei).

Rund 97 Prozent der Studierenden haben demnach die Möglichkeit, einen PC zu nutzen; 85 Prozent besitzen einen eigenen PC. Anders verhält es sich aber mit dem heimischen Zugang zum Internet: Nur 55 Prozent der Studierenden verfügen über einen Internetanschluss im Wohnbereich; Studierende aus einkommensschwächeren Familien zu 51 Prozent.

Außerdem ist die Nutzungsquote von Computern und Neuen Medien bei den Studierenden unterschiedlich. Dabei ist nicht nur die Fachrichtung entscheidend, sondern auch das Geschlecht. So gehen Studentinnen mit 70 Prozent durchschnittlich seltener als Studenten (77 Prozent) in den CIP-Pool der Hochschule und hätten mit 80 Prozent gegenüber 88 Prozent seltener als ihre männlichen Kommilitonen einen Computer. Auch haben Studentinnen nur zu 45 Prozent einen heimischen Internetanschluss. Bei den Studenten beträgt die Quote 63 Prozent.

Die Daten der Sondererhebung Computernutzung und Neue Medien im Studium basieren auf einer laut Studie repräsentativen Umfrage unter den Studierenden an deutschen Hochschulen, die im Jahr 2000 vom HIS Hochschul-Informations-System durchgeführt wurde. (anw)