Mehr Sicherheit für Kontikis P2P-Software

Mit der neuen Software sollen Firmen mehr Kontrolle über ihre Inhalte erlangen, die sie webbasiert unternehmensintern veröffentlichen wollen.

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Die Entwickler von Kontiki haben ein Update ihrer Peer-to-Peer-Software vorgelegt. Damit sollen Firmen mehr Kontrolle über die Inhalte wie Präsentationen, Videos und PDF-Dateien erlangen, die sie webbasiert unternehmensintern oder für ihre Kundschaft veröffentlichen wollen. Mike Homer, CEO von Kontiki, hat das Update nun auf dem InfoWorld CTO Forum vorgestellt.

An dem Kontiki-Projekt sind außer Homer noch mehrere weitere ehemalige Netscape-Mitarbeiter beteiligt. Bei Kontiki handelt es sich nicht um einen klassischen Peer-to-Peer-Dienst im Sinne von Napster & Co: Ausschließlich legale Videos, Musikdateien und Software werden von Kontiki selbst oder von befugten Personen in einem Unternehmen in das Netzwerk eingespeist. Dies übernimmt die Verteilung der Dateien und versucht dabei, nicht genutzte Bandbreiten kostengünstig auszunutzen. Rivalisierende Projekte gibt es von Red Swoosh und RealNetworks.

Das nun vorgestellte Kontiki Delivery Management System soll die Software Unternehmen schmackhafter machen. Es setzt sich zusammen aus einem Network Publisher, mit dem befugte Personen Inhalte in ein Netzwerk einspeisen können, einem Network Protector für die Sicherung der Daten, einem Network Connector als Verbindung zu anderen Content-Systemen und zu Kunden sowie einem Network-Manager für die Kontrolle der Netzwerknutzung. Damit soll es möglich sein, unter anderem die Verbreitungswege und Veröffentlichungsdauer von Dateien zu kontrollieren. Zu seinen Kunden zählt Kontiki unter anderem VeriSign und McAfee. (anw)