E-Mail-PDA Blackberry soll sich stärker verbreiten
Der Blackberry-Hersteller Research in Motion will ein Entwicklungsprogramm starten, damit auch andere Handheld-Anbieter auf der Lösung aufsetzen.
Das kanadische Unternehmen Research in Motion (RIM) will ein Entwicklungs-Programm ins Leben rufen, um seine PDA-Lösung Blackberry anderen Handheld-Herstellern als Entwicklungsgrundlage anzubieten.
Im Rahmen des Programms sollen Lösungen und Tools erhältich sein, die auf der Java-Plattform von Blackberry fußen, heißt es. Ein enger Entwicklungspartner des Programms soll der Chiphersteller Analog Devices sein. Dieser werde einen integrierten Prozessor beisteuern, der sowohl drahtlose Kommunikation als auch Java-Anwendungen mit einem gemeinsamen Chip unterstütze, hieß es. Mit diesem Chip könnten Hersteller Geräte für den GPRS-Standard entwickeln (PDAs, Mobiltelefone und Internet-Terminals), die deutlich kleiner seien als bisher, weniger Energie verbrauchten und somit auch geringere Kosten verursachten.
Blackberry ist ein mobiler E-Mail-PDA, der mit Java arbeitet und für den Einsatz in Unternehmen gedacht ist. In Deutschland gibt es das Gerät unter anderem bei dem Mobilfunkanbieter O2. Demnächst soll der PDA jedoch auch bei der Telekom-Tochter T-Mobile erhältlich sein. (mur)