Kurz informiert: Schnelltests, Gefängnis, Social Media, Raumfahrt

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Auf Corona-Selbsttests für zu Hause wie dem bei Aldi verkauften Aesku Rapid ruhen große Hoffnungen im Kampf gegen die Pandemie. Bei einem negativen Test stellt Aesku online ein Zertifikat aus, mit dem man das Ergebnis in Geschäften, Restaurants und bei Veranstaltungen fälschungssicher nachweisen können soll. Doch c't deckt auf, dass sich viel zu leicht gültige negative CoVid-Zertifikate erschleichen lassen, ohne jemals einen Aesku-Selbsttest gekauft oder benutzt zu haben. Für mehr als die Selbstkontrolle ist das Verfahren aus Sicht von c’t nicht geeignet.

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Intelligente Technik und künstliche Intelligenz sollen in Niedersachsen helfen, Suizide und Straftaten hinter Gittern zu verhindern. In einem gemeinsamen Antrag zur Landtagssitzung in dieser Woche fordern die SPD- und CDU-Fraktion ein Forschungs- und Modellprojekt zum Einsatz intelligenter Videoüberwachungsanlagen im Gefängnisbereich. Diese können bei auffälligen Verhaltensweisen der beobachteten Gefangenen Alarm schlagen und beispielsweise eingesetzt werden, um Suizidfälle zu verhindern sowie beim Aufenthalt von Häftlingen im Freien die Übergabe verbotener Gegenstände oder sich anbahnende Raufereien frühzeitig zu erkennen. Die Technik dafür stammt von der Chemnitzer Software-Firma Fusionsystems.

Kurz informiert – auch als Podcast
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"Facebook ist ein Medienunternehmen – und deshalb für alle Inhalte haftbar." Diesen Standpunkt vertritt Burda-Vorstandsvorsitzender Paul-Bernhard Kallen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Der Betreiber des sozialen Netzwerks selektiere Inhalte, gewichte Nachrichten und mache sie unterschiedlichen Nutzern zugänglich. Es sei das erste Mal in der Geschichte, dass Massenmedien ohne Regulierung eingeführt wurden."Wir brauchen eine Institution wie die Bundesnetzagentur für den digitalen Raum", fordert Kallen.

Kanadische Wissenschaftler haben die Knochenstrukturen von Astronauten vor und nach ihrem mehrmonatigem Aufenthalt auf der internationalen Raumstation ISS untersucht. Selbst tägliches Training hat den Knochenschwund in der Schwerelosigkeit nicht aufgehalten. Laut der Studie der Universität von Calgary resultierte ein sechsmonatiger Aufenthalt im All in einem Knochenabbau, wie er auf der Erde 20 Jahre dauern würde.

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(igr)