c't 8/2021 - Der Blick ins Heft mit Office ohne Cloud, WhatsApp-Alternativen und Low Code

In der aktuellen c't testen wir Messenger und zeigen, wie man mit Low Code und No Code Workflows automatisiert. Außerdem: Praxistipps für MS Office ohne Cloud.

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(Bild: Bild: Andreas Martini)

Lesezeit: 4 Min.
Von
  • Achim Barczok
Inhaltsverzeichnis

Moin aus Hannover,

Microsoft Office macht es einem nicht leicht: Ständig will es Daten zu Microsoft schicken, Dokumente in der Cloud speichern, Diagnosedaten weitergeben. Das nervt nicht nur datensparsame Office-Anwender, sondern ist ein datenschutzrechtliches Problem für viele Unternehmen. Mein Kollege Stefan Wischner beschreibt in der aktuellen c't, wie man der Datensammelei einen Riegel vorschiebt.

Dabei reicht es nicht, Office die Verbindung zu OneDrive zu verbieten. Tief in den Datenschutzeinstellungen vergraben gibt es einige Kästchen, bei denen Sie das Häkchen entfernen sollten:

Mit den bei Aldi verkauften Corona-Schnelltests von Aesku kann man ein Online-Zertifikat ausstellen, das ein negatives Testergebnis bescheinigen soll. Doch das System ließ sich manipulieren.

Bei vielen Leuten liegt die Fotokamera seit Jahren im Schrank - denn das Smartphone macht doch auch ganz gute Fotos. Doch sind die Handykameras wirklich schon ebenbürtig? Wir haben die Kameraqualität von drei unterschiedlich teuren Smartphones mit der einer spiegellosen Vollformatkamera verglichen.

Mit Low Code können auch Nichtprogrammierer Anwendungen entwickeln, und Programmierer kommen schneller zum Ziel. Das klappt erstaunlich gut, wie zwei Beispiele in c't zeigen.

Seitdem Facebook mit WhatsApp Geld verdienen will, sinkt das Vertrauen in den Messenger. Zum Glück gibt es sichere und komfortable Messenger-Alternativen, zum Beispiel Element, Signal, Telegram, Threema und Wire.

Ich gebe es zu: Ich gehe nicht besonders sorgsam mit meinen Handys um. Meinem Siemens S55 fehlten nach einigen Monaten die ersten Tasten, das Nokia E82 war übersät mit Schrammen und Kratzern. Dann erfand Steve Jobs das iPhone, und künftig klebten alle Hersteller riesige Displays und noch riesigere Glasscheiben auf die Vorderseiten ihrer Smartphones (manche auch auf die Rückseiten!). Das sieht schick aus und ist praktisch, passte aber nicht zu meiner ungeschickten Art, ein Handy hin und wieder auf den Boden fallen zu lassen.

So wurde ich in meiner Freizeit zum Handy-Doktor: Mit Heißluftpistole und Plastikhebeln ausgestattet machte ich mich nach Unfällen daran, Smartphones zu föhnen, kaputte Scheiben sorgfältig zu entfernen und neue aufzukleben. Beim Nexus 5 zersprang mir die Scheibe so häufig, dass ich immer ein Ersatz-Display in der Schublade hatte – nur für den Fall ...

Doch mit jeder Smartphone-Generation wurden die Scheiben größer, randloser (manche wuchsen gar über den Rand hinaus!) und klebten fester auf dem Smartphone. Die Reparaturen dauerten länger, wurden mühsam und führten seltener zum Erfolg. Ich gab auf.

Hoffnungsvoll blicke ich deshalb dieser Tage zu unseren Nachbarn nach Frankreich, die einen Reparaturindex für Smartphones entwickelt haben. Er hebt Positivbeispiele hervor und mahnt Hersteller, reparaturfreundlichere Gadgets zu bauen. Wenn das Schule macht, überdenkt der eine oder andere Hersteller vielleicht doch noch seine Smartphone-Designs – und ich kann den Handy-Föhn wieder aus dem Keller holen.

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(acb)