Sony-Partner Squaresoft entwickelt auch für Nintendo

Das japanische Spieleentwicklungsstudio Squaresoft (Final Fantasy) will zukünftig auch wieder für Nintendo Videospiele produzieren.

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Von
  • David Adamczewski

Das japanische Spieleentwicklungsstudio Squaresoft will zukünftig wieder für Nintendo Videospiele produzieren. Der Nintendo-Präsident Yamauchi kündigte an, dass Square und sein Unternehmen dafür eigene Teams abstellen werden. Nintendo-Konkurrent Sony (und zugleich zweitgrößter Investor des Final-Fantasy-Entwicklers) hat dies anscheinend ohne Murren gebilligt. Zuletzt hatte Sony nach eigenen Angaben 124 Millionen US-Dollar (knapp 142 Millionen Euro) investiert.

Bisher ist lediglich bekannt geworden, dass Square in Kooperation mit einem Nintendo-Team einen Final-Fantasy-Teil für den Gameboy Advance umsetzen will. Aber auch Nintendos Flagschiff, der GameCube, soll von diesem Deal profitieren. Die ersten Spiele sind für das vierte Quartal 2002 eingeplant. Dabei kann der Gameboy Advance auch als Controller für den Spielewürfel eingesetzt werden. Der Schwerpunkt bei Square soll aber auch weiterhin bei der Playstation 2 liegen.

Noch vor fünf Jahren war die Kooperation von Nintendo und Square nichts besonderes: Damals entwickelte Square einige Titel für das Super Nintendo Entertainment System. Dazu zählten unter anderem Secret of Mana (1994) und Chrono Trigger (1995). Kurze Zeit später setzten sich die Japaner von Nintendo ab und entwickelten ihre Final-Fantasy-Reihe ausschließlich für Sony-Konsolen. (daa)