Kurz informiert: Sport-Streaming, Luca-App, Exchange, Atom-Raumschiff

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Online-Diensteanbieter müssen rechtswidrige Live-Übertragungen von Sportevents künftig unverzüglich beenden, wenn es nach dem Rechtsausschuss des EU-Parlaments geht. Auf jeden Fall sei ein unrechtmäßiger Stream binnen 30 Minuten nach Erhalt eines Hinweises zu stoppen, verlangen die Abgeordneten in einem Berichtsentwurf. Der Ausschuss unterstreicht damit die Notwendigkeit, den bestehenden Rahmen für die Durchsetzung von Immaterialgüterrechten für Live-Sportveranstaltungen zu verbessern. Dies sei besonders wichtig, da die Verwertung von Senderechten eine bedeutende Einnahmequelle für die Organisatoren der Events seien.

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IT-Experten haben eine Sicherheitslücke im System der Luca-App gefunden, durch die sie die Check-In-Profile von Nutzerinnen und Nutzern auslesen konnten. Wie die Gruppe unter dem Namen "Team LucaTrack" um Bianca Kastl und Tobias Ravenstein mitteilt, sei es durch eine Sicherheitslücke in den QR-Codes von Luca-Schlüsselanhängern möglich, Bewegungsprofile nachzuzeichnen. Die Schlüsselanhänger sollen Personen ohne Smartphone ermöglichen, das Luca-System zur Corona-Kontaktnachverfolgung zu nutzen. Insgesamt sollen über 100.000 Stück im Umlauf sein.

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Nachdem Microsoft im März Schwachstellen im E-Mail- und Groupware-System Exchange geschlossen hat, schien das Problem trotz vieler Infektionen zumindest für die Zukunft gelöst. Doch jetzt wird klar, dass damals nicht alle Sicherheitslücken im Exchange-Server erwischt wurden. Der Hinweis auf zwei der vier neuen Probleme kam vom US-Geheimdienst NSA. Der Software-Konzern veröffentlichte daher weitere Aktualisierungen für Versionen aus den Jahren 2013, 2016 und 2019. Diese hatte Microsoft im März bereits aktualisiert. In dem großen Paket von Sicherheitsupdates schloss Microsoft insgesamt mehr als 2700 Schwachstellen.

Die Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums DARPA hat das Raumfahrtunternehmen Blue Origin und die Rüstungskonzerne General Atomics und Lockheed Martin beauftragt, ein Kernenergieantriebssystem für ein Raumschiff zu entwickeln. Im Jahr 2025 soll eine Demonstration im Orbit erfolgen, teilte die Behörde nun mit. Ein Kernenergieantrieb könnte die Stärke eines chemischen Antriebs mit der Effizienz eines elektrischen verbinden und einem Raumschiff die Fähigkeit geben, im sublunaren Raum – also zwischen Erde und Mond – schnell zu manövrieren.

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(igr)