Philips schreibt schwarze Zahlen

Im vergangenen Quartal setzte der niederländische Elektronikkonzern rund 20 Prozent weniger um als im Vergleichsabschnitt des Vorjahres. Allerdings hat das Unternehmen entgegen der Analystenprognosen die Gewinnzone erreicht.

vorlesen Druckansicht 15 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im vergangenen Quartal 5,23 Milliarden Euro umgesetzt und damit 1,2 Milliarden Euro weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Unterm Strich schreibt das Unternehmen 45 Millionen Euro in schwarzen Zahlen – vor einem Jahr waren es noch 735 Millionen, geht aus einer Mitteilung (PDF-Datei) hervor. Mit den 118 Millionen Euro Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) lag der Konzern über den Erwartungen der Analysten. Auch mit dem Nettogewinn hatten die Marktbeobachter nicht gerechnet.

Philips-Chef Gerard Kleisterlee kommentiert, er habe den UmsatzrĂĽckgang erwartet, da es in den vergangenen drei Monaten keine wesentlichen Fortschritte bei der Nachfrage auf dem Markt fĂĽr Verbraucher und fĂĽr Unternehmen gegeben hat. Dennoch habe Philips einen Nettogewinn erzielt. Der bisherige Sparkus habe sich ausgezahlt und soll konsequent fortgesetzt werden. Einen konkreten Ausblick fĂĽrs zweite Halbjahr gibt Philips nicht: Die Nachfrage sei auf einem Tiefpunkt angelangt und beginne sich zu erholen, heiĂźt es vorsichtig. (anw)