Der Servermarkt hat die Talsohle durchschritten
Nach Ansicht der Marktforscher der IDC geht es mit dem Servermarkt trotz schlechter Zahlen wieder bergauf: Der UmsatzrĂĽckgang gegenĂĽber dem Vorjahr sei im ersten Quartal dieses Jahres geringer ausgefallen als im letzten Quartal 2001.
Nach Ansicht der International Data Corporation (IDC) geht es mit dem Servermarkt trotz schlechter Zahlen wieder bergauf: Der UmsatzrĂĽckgang gegenĂĽber dem Vorjahr sei im ersten Quartal dieses Jahres mit 26 Prozent geringer ausgefallen als noch im letzten Quartal 2001. Die Zahl der ausgelieferten Systeme ging im ersten Quartal 2002 um sieben Prozent zurĂĽck. Erstmals seit 1998 sieht das renommierte Marktforschungsinstitut wieder IBM mit 26,9 Prozent Marktanteil auf Platz eins der Serverhersteller, dicht gefolgt von Sun mit 26,8 Prozent.
Am geringsten von dem Rückgang im Servermarkt betroffen sind laut IDC die High-End-Server, bei denen die Stückzahlen um vier und die Umsätze um 9,4 Prozent zurückgegangen seien. Der einzige Bereich, in dem die Anzahl der neu installierten Server zugenommen hat, seien IBMs zSeries-Server.
Für 2001 sieht IDC insgesamt einen Rückgang der Serververkäufe um zwei Prozent bei einem Umsatzrückgang um 19 Prozent auf knapp 50 Milliarden US-Dollar. Der deutliche Umsatzrückgang bei nur wenig veränderten Stückzahlen mag darin begründet sein, dass 34 Prozent der ausgelieferten Systeme relativ preiswerte Rack-Server waren. Wachstum vermeldet die IDC für Linux: Das PC-Unix hat 2001 Novell Netware deutlich überflügelt und ist jetzt nach Windows das am zweithäufigsten eingesetzte Betriebssystem auf Intel-Servern. (odi)