Notebook beim mobilen Surfen wichtiger als Handy

Österreicher möchten lieber mit dem Notebook als mit dem Handy mobil ins Internet.

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Von
  • Matthias Göbel

Laut einer Umfrage der Online-Marktforscher Marketagent.com in Österreich ist das Notebook – und nicht etwa das Handy – das optimale Mobilsurf-Gerät. Rund zwei Drittel der 543 Befragten Internetnutzer (62,2 Prozent) sehen im Notebook das optimale Endgerät für das mobile Surfen. Nur jeder zehnte würde gerne mit dem Handy das mobile Internet nutzen. Bei den Jugendlichen schneidet das Handy etwas besser ab. In der Gruppe der 14- bis 19-jährigen sind es 13 Prozent, die das Handy als Endgerät bevorzugen würden. Rund ein Viertel der von Marketagent.com befragten Österreicher (25,4 Prozent) sehen im Handheld-Computer die beste Möglichkeit für den Ausflug ins mobile Web.

Kurze Ladezeiten, niedrige Verbindungskosten und eine stabile Datenübertragung sind die wichtigsten Anliegen an die mobile Zukunft des Internet. So sehen rund neun von zehn Befragten (89,1 Prozent) eine schnelle Verbindung und ein geringes Verbindungsentgelt als Grundvoraussetzung. Hingegen ist lediglich für ein Drittel der web-aktiven Österreicher (33 Prozent) die gute grafische Darstellung der Webinhalte wichtig. Jeder Sechste ordnet der Größe des Displays eine wesentliche Bedeutung zu.

Mit einem Mittelwert von 1,3 nach dem Schulnotensystem geben die 543 Befragten das Versenden und Empfangen von E-Mails als wichtigste mobile Anwendung an. Knapp dahinter befinden sich die gezielte Suche und der gezielte Abruf von Informationen (1,5) sowie Online-Bankingservices (2,1). Weniger reizvoll erscheint hingegen die mobile Unterhaltung mittels Sportwetten, die an letzter Stelle rangiert.

Rund 70 Prozent der befragten gehen davon aus, dass sich das mobile Internet im geschäftlichen wie auch im privaten Bereich durchsetzen wird. Lediglich 2,6 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sind der Meinung, dass sich die mobile Web-Nutzung überhaupt nicht behaupten werde, wobei hier die Männer mit 3,2 Prozent noch etwas skeptischer sind als Frauen. (mgo)