Call by Call für Ortsgespräche ab Dezember
Ortsgespräche sollen ab Dezember auch im Call-by-Call-Verfahren, also mit Sparvorwahl möglich sein.
Ortsgespräche sollen ab Dezember nun doch im Call-by-Call-Verfahren, also mit Sparvorwahl möglich sein, das meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die entsprechende Verordnung soll noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden. Im Juli war die entsprechende Verordnung gestoppt worden. Telefonkunden dürfen mit sinkenden Tarifen im Ortsnetzbereich rechnen, wenn das Monopol der Anschlussbetreiber tatsächlich fällt. Ein Ortsgespräch tagsüber ist mit dem Telekom-Standardtarif teurer als ein Gespräch nach Westeuropa oder in die USA mit dem billigsten Telekom-Konkurrenten.
Setzt Deutschland die Marktfreigabe im Ortsnetzbereich nicht durch, droht eine hohe Geldstrafe der Europäischen Union. Kritik an der Verordnung kommt nicht nur von der Telekom, sondern auch von den Stadtnetzbetreibern, die bei der Freigabe des Call by Call um ihre Umsätze im Ortsnetzbereich bangen müssen. (uma)