Telefon und Zwerg-PC

Microsoft hat in Hannover neue Endgeräte vorgestellt, die sich der Phone-Edition-Version des Betriebssystems Pocket PC 2002 bedienen.

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Von
  • Dusan Zivadinovic

Der Softwaregigant Microsoft hat auf der CeBIT erste Endgeräte mit seinem Betriebssystem Pocket PC 2002 in der Version Phone Edition vorgestellt. Als erstes Produkt nennt Microsoft den xda getauften Organizer, der über den Mobilnetzbetreiber Viag Interkom (künftig O2 genannt) ab Mai in den Handel kommen soll. Der Handheld Pocket Loox des Herstellers Fujitsu-Siemens komme im zweiten Quartal des Jahres in die Läden.

Das speziell für PDAs konzipierte Betriebssystem ermöglicht es Microsoft zufolge, die Eigenschaften von Handhelds mit denen von Mobiltelefonen zu kombinieren. So sei etwa eine nahtlose Verzahnung mit den Funktionen des Programms Outlook möglich: Direkt aus dem Adressbuch lässt sich eine Telefonverbindung aufbauen, während des Gesprächs kann der Nutzer Notizen eingeben. Mit Geräten, die zudem das schnelle Surf-Verfahren GPRS beherrschen, seien Surfen im Internet und Empfangen und Versenden von Kurznachrichten zugleich möglich.

Unerwähnt blieb jedoch, dass das bereits Microsofts zweiter Anlauf ist, Handys mit Taschen-PCs zu verheiraten. Noch Anfang letzten Jahres hatten die Redmonder zusammen mit dem Fernost-Handy-Hersteller Trium unter viel Tam-Tam den Mondo-PDA präsentiert, der ebenfalls über GPRS Surf-Verbindungen herstellen sollte. Es kam jedoch verspätet auf den Markt -- und ohne GPRS. (dz)