Mobilfunk-Datenpäckchen sollen billiger werden

Bei T-Mobile soll das Mobilfunk-Surfen ĂĽber den schnellen GSM-Datendienst GPRS preisgĂĽnstiger werden.

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Von
  • Dusan Zivadinovic

T-Mobile, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, will die Datenübertragung über den paketorientierten und -abgerechneten GPRS-Dienst vergünstigen. Wie das Unternehmen auf CeBIT mitteilte, soll der Tagesnutzungspreis beim GPRS-Tarif Basic von bisher 0,29 auf 0,09 Euro sinken. Im Profi-Tarif gilt zudem das im Monatspreis von 9,95 Euro enthaltene Datenübertragungsvolumen von einem Megabyte künftig nicht mehr nur für den WAP-, sondern auch für den Web-Zugang. Der bisherige Stundennutzungspreis in Höhe von 0,29 Euro entfällt.

Vom ganz neuen Tarif GPRS Office sollen vor allem Vielnutzer des mobilen Internetzugangs ĂĽber Handy und Laptop profitierten: In dem Monatspreis von 39,95 Euro ist bereits ein Ăśbertragungsvolumen von 20 Megabyte bezahlt. Die neuen Tarife treten voraussichtlich Anfang Juni in Kraft.

GPRS, General Packet Radio Service, ist eine Surf-Technik für GSM-Netze, bei der Daten paketweise zwischen Handy und Basisstation befördert werden. Anders als die herkömmliche Technik, die mit einem Datenkanal maximal 9,6 kBit pro Sekunde befördert, übertragen die meisten heute erhätlichen GPRS-Handys rund 40 kBit/s und mehr, da sie mehrere Datenkanäle für eine Verbindung zusammenfassen. Im Laufe des Jahres soll GPRS über 100 kBit/s schnell werden und damit herkömmliche Festnetzmodems überflügeln. Bisher konnte sich das ausgetüftelte Verfahren, das als Zwischenstufe zur Highspeed-UMTS-Technik dienen soll, nicht durchsetzen. Anfangs fehlten geeignete Handys, hauptsächlich aber haben die saftigen Preise so manchen Interessenten abgeschreckt. (dz)