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Siemens M50 zum Anfassen

Der Münchener Hersteller Siemens stellt sein neues Handy-Modell M50 nun öffentlich vor.

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Von
  • Dusan Zivadinovic

Der Münchener Hersteller Siemens stellt sein im Februar angekündigtes Handy-Modell M50 nun öffentlich vor. Eigens für spielfreudige Vieltelefonierer entwickelt, zeichne sich das M50 sowohl durch ein "trendy" Design als auch durch einfache Handhabung aus, meint Thomas Hornung, Leiter des Geschäftszweigs Consumer Phones. Auch im Dunkeln fällt das Gerät auf: Eine bernsteinfarbene und eine blaue Display-Beleuchtung stehen zur Auswahl.

Das M50 bietet eine Reihe von Spielmöglichkeiten, die auf der Interpreter-Technik Java fußen. Zudem soll man in Java geschriebene Programme per Mobilfunk-Verbindung laden oder mit anderen Spielern austauschen können. Neben Java-Spielen können sich die Münchener auch Java-Office-Anwendungen auf ihrem Mobilfunk-Neuling vorstellen.

Vom Werk aus eingebaut, soll ein "Event-Finder" bei der Suche nach interessanten Veranstaltungen dienlich sein. Mit dem "Friend Finder" könnten M50-Benutzer herausfinden, welche ihrer Freunde sich in der Nähe aufhalten. Mittels Enhanced Messaging Service verschickt das Gerät neben Texten auch Bilder oder Melodien. Wer das Bild des Anrufers auf dem Display sehen möchte, kann Fotos als Bitmaps speichern -- das passende erscheint dann bei jedem Anruf, wenn die Rufnummer übermittelt wird.

Das M50, das weniger als 100 Gramm wiegt, soll im Bereitschaftsbetrieb bis zu 260 Stunden und im Sprechbetrieb bis zu 6 Stunden funken können. Siemens will es ab Juni in den Handel bringen. Den Preis nannte man noch nicht. Dem Vernehmen nach soll es aber als erstes "Java-basiertes Mobiltelefon mit GPRS im mittleren Preissegment" rangieren. (dz)