Kaufberatung: Smartphones und Handys bis 90 Euro
Die Geräte eignen sich als Mini-Begleiter beim Sport und Ausgehen, für eine Zweit-SIM, als Notfall-Handy – oder einfach für günstige Erreichbarkeit.
(Bild: Thorsten Hübner)
Alte UMTS-Telefone funken nach der UMTS-Abschaltung weiter im GSM-Netz. Ersatz muss erst her, wenn das Schätzchen kaputtgeht, eine neue SIM nicht passt oder 2G selbst für die gelegentliche Internetnutzung zu lahm ist. Einfache Telefone findet man ab etwa 25 Euro. In einer Übersicht auf Techstage stachen beispielsweise das dünne Soyes S7+, das als Headset tragbare L8Star BM70 und das wasserdichte Cyrus CM1 hervor.
Sollen auch WhatsApp, Facebook, Twitter oder andere Dienste funktionieren, kommen die sogenannten Feature-Phones ins Spiel, Telefone mit einem App-fähigen Betriebssystem. Vor allem das aus Mozillas Firefox OS entwachsene KaiOS ist einen Blick wert. In den deutschen Preissuchmaschinen finden sich Modelle von Nokia, Caterpillar und Doro ab 50 Euro, darunter für rund 90 Euro die nach IP68 und MIL-STD-810G als robust und wasserdicht zertifizierten Caterpillar CAT B35 und Nokia 800 Tough.
Alle KaiOS-Telefone beherrschen LTE und WLAN, haben GPS, ein rund 2,5 Zoll kleines Farbdisplay, eine Kamera, einen MicroSD-Slot sowie ein UKW-Radio. Der Store führt inzwischen über 800 Apps, davon mehr als 500 Spiele, aber auch einen PDF-Reader, einen Twitter-Client und eine Covid-Informations-App. Es ist allerdings davon auszugehen, dass App-Hersteller ihre KaiOS-Variante nicht so lange und gut pflegen wie die für Android oder iOS.
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