BreitbandanschlĂĽsse auf dem Vormarsch
Bereits 15 Prozent der privaten Internetnutzer in Deutschland surfen mit einem Breitbandanschluss. Im europäischen Vergleich ist Deutschland aber nur im Mittelfeld.
Laut einer Meldung des Marktforschungs-Unternehmens Nielsen//NetRatings surfen bereits 15 Prozent der privaten Internetnutzer mit einem Breitbandanschluss. Der überwiegende Teil der schnellen Surfer nutzt als Anschlusstechnik DSL. Damit hat sich die Zahl der Breitbandanschlüsse innerhalb von nur sechs Monaten verdoppelt. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei den ISDN-Anschlüssen auf der Spitzenposition, in puncto DSL-Anschlüsse aber mit Platz 8 nur im Mittelfeld, genau wie Österreich (Platz 7) und die Schweiz (Platz 9). Die meisten Breitbandzugänge gibt es in Holland, Belgien und Frankreich, die rote DSL-Laterne haben Großbritannien, Norwegen und Irland.
Der Breitbandanschluss sorgt nicht nur für Komfort, sondern ändert auch die Surfgewohnheiten. Laut der Nielsen//NetRatings-Analyse besuchen Breitband-Surfer im Vergleich zu Nutzern von 56K-Modems die vierfache Anzahl von Seiten im Netz und verbringen dabei dreimal so viel Zeit. Erstaunliches Ergebnis: In der Altersgruppe der 50- bis 54-jährigen Internetnutzer haben überproportional viele Surfer einen DSL-Anschluss. (uma)