Abit-Mainboards mit Mut zur LĂĽcke

Abit lässt PS/2-, RS-232- und Parallel-Anschlüsse an der ATX-Blende weg, integriert dafür aber USB 2.0, LAN sowie optische und sechs Audioausgänge.

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Abit bringt zwei neue Mainboards für den AMD Athlon und den Duron sowie für Intels Pentium 4 auf den Markt, die ohne die herkömmlichen PS/2-, parallel- und RS-232-Anschlüsse kommen, dafür aber sechs USB-, zwei FireWire einen 10/100-MBit-LAN- sowie zwei optische und sechs Audioanschlüsse aufweisen. Einige der USB-Anschlüsse unterstützen den neuen USB-2.0-Standard.

Weiterhin bietet Abit für die beiden Boards einen 5,25-Zoll-Einschub mit Steckplätzen für CompactFlash- (Type I), SmartMedia- und Sonys MemoryStick-Speicherkarten sowie weiteren Anschlüssen für Audio, FireWire und USB 2.0. Als weitere Besonderheit sitzt auf den Boards der IDE-RAID-Chip Highpoint HPT374 mit vier IDE-Kanälen, sodass zusammen mit den zwei Kanälen in der Southbridge sechs Kanäle den Anschluss von zwölf IDE-Geräten ermöglichen. Das Abit IT7 für den Intel Pentium 4 nutzt den 845E-Chipsatz, auf dem AT7 für den AMD Athlon und Duron sitzt der VIA KT333.

Ohne die herkömmlichen Schnittstellen entstand erst der Platz für die zeitgemäßen Anschlüsse. Ältere Hardware wie Parallel-Drucker, einige Palm- oder GPS-Geräte, serielle Modems und natürlich PS/2-Mäuse und -Tastaturen lassen sich an den neuen Boards allerdings nicht betreiben. (jow)