Handys fĂĽr Hochsee-Yachten

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat mit Vertu ein Tochterunternehmen gegründet, das Handys für einen besonders zahlungskräftigen Kundenkreis herstellen soll.

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  • Dusan Zivadinovic

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat mit Vertu ein Tochterunternehmen gegründet, das Handys für einen ausgesucht kleinen Kundenkreis herstellen soll. Entsprechend mag der Weltmarktführer seine Luxus-Mobiltelefone nicht auf der weltgrößten Technologie-Messe CeBIT zeigen. Distanziert heißt es zur Begründung lediglich: "Wir zielen auf einen völlig anderen Markt".

Die Vertu-Handys sind mit Gehäusen aus Edelmetallen wie Platin und Gold aber auch Stahl erhältlich und sollen 5000 bis 20.000 Euro kosten. Hinzu kommt laut Hersteller ein HiFi-Audiosystem mit eigens komponierten Klingeltönen. Gestaltet hat die luxuriösen Mobiltelefone Nokias Chef-Designer Frank Nuovo. Zu den geplanten Absatzzahlen wollte das Unternehmen keine Angaben machen.

"Der Unterschied zu einem normalen Handy ist genauso groß wie der zwischen einer Plastikuhr und einer Rolex", sagte die Sprecherin. Die Vertu-Handys sollen in so genannten "Private Client Suites" in London, Paris, New York, Los Angeles, Hongkong und Singapur verkauft werden. In Deutschland werde Vertu zunächst nur über Privatverkäufer vertrieben.

Besonderen Wert legt die Firma auf Services: Über ein Vertu-Handy könne man rund um die Uhr mit einem Concierge Kontakt aufnehmen, der Reservierungen in noblen Hotels und Restaurants übernimmt. Der Verkaufsstart des Accessoires für Hochsee-Yacht-Besitzer ist für den Sommer anvisiert. (dz)