Marktforscher: iPhone 12 ĂĽber 100 Millionen mal verkauft

Das iPhone 12 findet nach Analystenschätzung großen Anklang bei Kunden. Das teure Spitzenmodell sei besonders nachgefragt, es sorge für noch mehr Umsatz.

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iPhone 12 neben iPhone 12 Pro
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Das iPhone 12 stößt offenbar auf erhebliche Nachfrage: Die 2020er-Modellreihe des Apple-Smartphones habe bereits im April die Verkaufsmarke von 100 Millionen Stück geknackt, wie aus einer Schätzung der Marktforschungsfirma Counterpoint hervorgeht. Derart hohe Verkaufszahlen innerhalb des ersten halben Jahres nach der Veröffentlichung habe zuletzt das iPhone 6 im Jahr 2014 erreicht. Die Analysten bezeichnen das als "Super-Zyklus", in dessen Rahmen besonders viele Kunden von älteren iPhone-Modellen auf das jeweils neueste umsteigen.

Beim iPhone 6 habe vor sieben Jahren das Interesse an den größeren Bildschirmen für die erhebliche Nachfrage gesorgt, so die Analysten. Beim iPhone 12 seien es vor allem das nun auch in den billigeren Modellreihen integrierte OLED-Display sowie die Unterstützung für 5G-Netze, die Kunden anziehe. Mit dem iPhone 12 hat Apple allerdings auch die Form erneuert, das kantigere Design erinnert an iPhone 5 und iPad Pro. Design-Änderungen sorgten in der Vergangenheit beim iPhone regelmäßig für Verkaufssprünge.

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Im Unterschied zum Vorgänger iPhone 11 sei die Nachfrage des teuren und großen Pro-Max-Modells beim iPhone 12 weiter gestiegen. Fast 30 Prozent der Käufe generiert der Schätzung zufolge nun das Spitzenmodell, im Vorjahr seien es 25 Prozent gewesen. Apple bringe das deutlich mehr Umsatz ein und dürfte im Gesamtjahr zu einem neuen iPhone-Umsatzrekord führen, so die Analysten.

Das iPhone 12 Pro Max hebt sich mit einem besseren Kamerasystem klar vom kleineren Pro-Modell ab statt nur auf das größere 6,7"-Display als Zugpferd zu setzen. In den USA sei das Pro Max aggressiv durch Netzanbieter vermarktet worden, allein 40 Prozent der Verkäufe des Spitzenmodells würden auf den Heimatmarkt des Herstellers entfallen.

Zur Nachfrage des kompakten iPhone 12 mini äußerten sich die Marktforscher nicht, es findet vorausgehenden Berichten zufolge vergleichsweise wenig Käufer. Jüngst hieß es, Apple habe die Produktion des 12 mini bereits frühzeitig eingestellt.

Dass Apple den iPhones seit vergangenem Herbst kein Netzteil und keine Kopfhörer mehr beilegt, sorgte zwar für erhebliche Diskussionen, hat aber offenbar keine größere Zahl an Kunden abgeschreckt. Käufer, die wegen der Pandemie im Jahr 2020 noch an alten Geräten festgehalten hätten, seien dann im Herbst doch auf das iPhone 12 umgestiegen, so die Analysten.

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(lbe)