SPD will Frankfurt am Main zur "Modellstadt für UMTS" machen

Die SPD-Stadtverordnetenfraktion will Frankfurt am Main durch Vereinbarungen mit den Mobilfunkbetreibern zur "Pilotstadt für die UMTS-Netze" machen.

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Von
  • Matthias Göbel

Die SPD-Stadtverordnetenfraktion will Frankfurt am Main durch Vereinbarungen mit den Betreibern der Mobilfunknetze zur "Pilotstadt für die UMTS-Netze" machen. Geht es nach dem Willen der SPD, sollen die Betreiber der neuen Netze ihre Anlagen an gemeinsamen Standorten errichten und sich an vereinbarte Richtwerte, wie etwa die in der Schweiz geltenden Grenzwerte für Strahlenbelastungen, halten. Die SPD-Fraktion schlägt ferner vor, städtische Gebäude als Standorte für neue Mobilfunk-Sendeanlagen dann freizugeben, wenn sie nicht als Kindertagesstätten, Schulen sowie Krankenhäuser, Altenheime und Wohnhäuser genutzt werden.

Frankfurt sei mit seiner Infrastruktur, mit dem dichten Glasfasernetz und der Nähe zum Internetaustausch-Knoten DeCIX und zugleich als Finanzplatz sowie durch die Messe die wichtigste Stadt, in der die Anwendungen der UMTS-Technik auf große Nachfrage stoßen dürften, meinte der SPD-Stadtverordnete Gert Wagner. (mgo)