Messe AG setzt auf "Made in Hannover" in aller Welt

Nach Shanghai und der TĂĽrkei soll die CeBIT nun auch in den USA starten.

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  • Torge Löding

Die Deutsche Messe AG zog auf der CeBIT in Hannover Bilanz der Internationalisierungsstrategie. Mit der "CeBIT -- Billim eurasia" in Istanbul und der "CeBIT asia" in Shanghai wurde das Konzept der Hannoveraner Messe bereits in zwei Wachstumsregionen getragen. Und im kommenden Jahr soll die erste CeBIT america in den USA stattfinden.

Die Internationalisierung der CeBIT wurde 1999 beschlossen. Zur Strategie der Messe AG gehört, dass pro Kontinent nur ein Messeplatz bedient wird. Einen besonderen Stellenwert hat die CeBIT america, die sich gegen bestehende Computermessen wie die PC Expo durchsetzen muss. "Wir werden erfolgreich sein, weil wir eben nicht nur eine Computermesse sind, sondern die drei Bereiche Telekommunikation, High-Tech und Computer zusammenfassen", sagte Ernst Raue, Vorstand der Messe AG in Hannover. Bernhard Rohleder, Geschäftsführer von Bitkom, stimmte ihm zu: "Für das Jahr 2003, wenn die CeBIT america erstmals stattfinden wird, erwarten wir ein Wachstum von 9,8 Prozent auf dem ITK-Markt. Die Flaute ist dann vorbei und die Messe startet genau zum richtigen Zeitpunkt."

Die CeBIT america soll vom 18. bis 20. Juni 2003 im Jacob K. Convention Center in New York City stattfinden. "Wir haben die Ostküste gewählt, weil hier die meisten IT-Entscheider sitzen", so Raue. (tol)