Bezahlsystem für Bluetooth-Surfer
Das Aachener Unternehmen M3 Connect hat ein erstes Abrechnungssystem für Bluetooth-Hotspots entwickelt.
Das Aachener Unternehmen M3 Connect hat das nach eigenen Angaben erste Abrechnungssystem für Bluetooth-Hotspots entwickelt. Das Wireless Billing System (WBS) ist zum Beispiel für LAN Access Points geeignet, die Telefonnetzbetreiber etwa an öffentlichen Plätzen oder Flughäfen installiern können, um Besuchern mit Bluetooth-Geräten Zugang zum Internet oder zu ihrem Telefonnetz zu verschaffen.
WBS soll für alle derzeit erhältlichen LAN Access Points geeignet sein und deren gesamten Bluetooth-Verkehr über alle Anwendungsschichten hinweg erfassen und abrechnen können. Auch seien unterschiedliche Tarifmodelle für verschiedene Protokollschichten möglich -- also können Hotspot-Betreiber verschiedene Preise für zum Beispiel Bluetooth-Telefonate und Surf-Verbindungen festlegen und wahlweise Zeit- oder volumenabhängige Gebühren veranschlagen. Als Neuheit stellt der Hersteller das Prepaid-Bezahlverfahren heraus. Keine andere Billing-Lösung für Hotspots biete das derzeit. Die üblichen Bezahlverfahren über Bankeinzug und Kreditkarten sind zudem möglich. Allerdings hat die Software auch ihren Preis: In der kleinsten Konfiguration, die für ein Ethernet-Segment mit bis zu 255 Anwendern geeignet ist, verlangt M3 Connect rund 15.000 Euro. (dz)