Multimedia Award 2002: Ludenball auf St. Pauli
In Stuttgart wurden zum siebten Mal Preise fĂĽr die besten Multimedia-Anwendungen auf CD-ROM und im Internet verliehen.
Ein Flash-animierter StraĂźenzug in Hamburg-St.Pauli, der neugierig auf Astra-Bier machen soll, hat die Juroren ĂĽberzeugt: Er gewinnt einen der acht Deutschen Multimedia Awards 2002, die jetzt in Stuttgart ausgeteilt wurden. FĂĽr die Auszeichnungen in vier Kategorien plus Sonderpreis hatten sich 344 Einsender beworben. 285 von ihnen seien Internetseiten gewesen, heiĂźt es in einer Mitteilung. Im Vorjahr hatte es 423 Bewerbungen gegeben.
Die Philipp und Keuntje GmbH gewinnen mit ihrer Bierseite, auf der unter anderem der Flashflipper "Luden Ball" für Kurzweil sorgen soll, ebenso wie das diffus-Büro für Mediengestaltung für das Angebot der Agentur Milla & Partner und Moccu web design and entertainment für den Auftritt der Neuen Sentimental Film AG in der Kategorie Kommerzielle Arbeiten: Information / Unternehmenspräsentation.
Aral will mit seiner Seite www.fuehrerschein.de den "Start ins Autoleben" erleichtern. Dort findet sich alles, was der angehende Fahrneuling für den Erwerb der Fahrerlaubnis benötigt, unter anderem eine "Virtuelle Fahrstunde" mit dem Motto: "Jetzt wird der Monitor zur Windschutzscheibe. Das hat anscheinend die Juroren überzeugt, denn sie geben Antwerpes & Partner den einzigen Preis in der Kategorie Kommerzielle Arbeiten: Web-based-Services.
Die Berliner Outermedia GbR bekommt fĂĽr ihren "Kinderbrauser" den Preis in der Kategorie Nichtkommerzielle Arbeiten: Social communications sowie die Polygon GmbH fĂĽr den Infoterminal Autostadt den Award fĂĽr Terminals/Kioske. Einen Sonderpreis fĂĽr Innovationen ergattertet sich das plenum stoll & fischbach Communication fĂĽr ihr Portal fĂĽr angewandte Mieterkommunikation.
Jurymitglied Peter Schmandt hatte offenbar einen gemischten Gesamteindruck: "Auch wenn wir keine 'Sensationen' gesehen haben: Die Digitale Wirtschaft ist nach wie vor kreativ." Der Multimedia Award wird seit 1996 jährlich vergeben. In der Jury sitzen unter anderem Vertreter von Internet-Agenturen und dem Deutschen Multimedia Verband. (anw)