Handgeschrieben in den Rechner
Die vom PC Notes Taker erfasste Handschrift wird im JPEG-Format gespeichert und lässt sich zum Beispiel per E-Mail versenden oder in Microsoft-Dokumente einfügen.
Hexaglot zeigt in Halle 22 (Stand A27) seinen PC Notes Taker, einen elektronischen Stift, der Handgeschriebenes vom Papier direkt in den Rechner überträgt. Er ist mit einer einfachen Kugelschreibermine, drei Knopfzellbatterien und einem Sender ausgestattet, der während des Schreibens Ultraschall-Signale an einen Empfänger schickt. Dieser sitzt im Clip und ist per USB mit dem Rechner verbunden. Sein Empfangsbereich entspricht einer kompletten DIN-A4-Seite.
Im Unterschied zu herkömmlichen Flipcharts benötigt der PC Notes Taker kein Spezialpapier. Er schreibt mit verschiedenen Farben und Strichstärken. Die mitgelieferte Software ermöglicht einfache Bildkorrekturen wie das Löschen einzelner Textzeichen. Die Daten werden im JPEG-Format gespeichert und lassen sich per E-Mail versenden oder in Microsoft-Dokumente einfügen. Im April soll eine Zusatzsoftware in den Handel kommen, mit der eingescannte oder selbst erstellte Formulare als elektronische Schreibvorlage genutzt werden können. Für den PC Notes Taker will Hexaglot rund 100 Euro haben, der Preis für die Zusatzsoftware ist noch unbekannt.
Außerdem präsentiert das Unternehmen den C-Pen 10, der Textzeilen scannen und als Maus dienen kann. Als Scanner erkennt er 8 bis 22 Punkt große Zeichen in verschiedenen Sprachen. Als Maus lässt er sich nur über ein spezielles Pad verwenden, das mit einem Muster bedruckt ist. Anhand dieses Musters registiert eine im Stift eingebaute Kamera die Bewegung des Geräts. Zum Klicken wird ein leichter Druck auf den Stift ausgeübt oder eine Taste benutzt. Das Umschalten zwischen Scanner und Maus erfolgt automatisch, indem auf dafür vorgesehene Felder auf dem Pad getippt wird. Der C-Pen 10 hat einen USB-Anschluss und kostet rund 130 Euro. (bid)