Kurz informiert: Tracking-Verbot, Tesla, Twitter Spaces, Instagram

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde
Inhaltsverzeichnis

Diverse bekannte App-Anbieter scheinen sich nicht an Apples Anti-Tracking-Dienst ATT zu halten. Das berichtet die US-Zeitung Washington Post, die zehn bekannte Apps auf ihr Verhalten rund um Apples App-Tracking-Transparenz überprüft hat. Bei einer in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzunternehmen Lockdown Privacy durchgeführten Erhebung zeigte sich, dass etwa das beliebte Spiel "Subway Surfers" auch nach dem Abwählen des Trackings fast 30 verschiedene Datenpunkte an eine Werbefirma schickt.

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Tesla hat seine erweiterte Fahrassistenzfunktion Full Self-Driving (FSD) in den USA freigegeben, aber deutlich zurückhaltender als angekündigt. Wie CNBC berichtet, gibt es nach einem Software-Update nun einen virtuellen Schalter, mit dem man sein Interesse am Betatest bekunden kann. Auf Basis der Fahrdaten genehmigt Tesla das FSD – oder nicht. Tesla-Chef Elon Musk hingegen hatte lange versprochen, dass das FSD einfach freischaltbar gemacht werden soll. Zudem steht Tesla wegen der irreführenden Bezeichnung in der Kritik: Elektroautos navigieren mit FSD zwar selbstständig, der Fahrer muss aber jederzeit den Überblick behalten. Damit ist das Auto nicht autonom unterwegs.

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Twitter testet für sein Audio-Format Spaces das Hinzufügen verschiedener Themen. Hat ein Gastgeber einen Raum für Live-Audio-Unterhaltungen erstellt, kann er zusätzlich zum Raumnamen bis zu drei Themenfelder auswählen, etwa "Technologie", "Entertainment" oder "Gaming". Das berichtet The Verge. Mit der neuen Funktion will Twitter Interessengruppen miteinander verbinden – und wird damit der Konkurrenz Clubhouse immer ähnlicher.

Facebook widerspricht einem Bericht der Washington Post, demzufolge man bei dem US-Konzern um schädliche Folgen von Instagram für junge Menschen weiß und öffentlich das Gegenteil behaupte. Wenn die US-Zeitung schreibe, dass jedes dritte jugendliche Mädchen auf Instagram wegen der App eine negativere Wahrnehmung des eigenen Körpers habe, so erwähne sie nicht, dass es der Mehrheit anders gehe. Außerdem handle es sich nur um ein Drittel der Mädchen, die überhaupt ein negatives Bild ihres Körpers haben. Das schreibt die Forschungschefin von Facebook in ihrem Blog. Der Blogeintrag kommt nur wenige Tagen vor einer Anhörung im US-Senat, in der es um die Pläne für ein "Instagram für Kinder" gehen soll.

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(sy)