Gewinn bei ComputerLinks mehr als halbiert
Des Softwarevermarkter nahm im vergangenen Jahr 1,6 Millionen Euro ein, 2,2 Millionen Euro weniger als ein Jahr zuvor.
Die Branchenkrise und der scharfe Wettbewerb seien schuld an den schlechten Zahlen, heißt es aus dem Hause des Softwarevermarkters ComputerLinks. Der Gewinn ging im vergangenen Jahr um 2,2 Millionen Euro auf 1,6 Millionen Euro zurück, obwohl der Umsatz um 44 Prozent auf 161,2 Millionen Euro zulegte. Damit sind die vorläufigen Zahlen vom Februar bestätigt.
Der Gründer und Vorstandsvorsitzende von ComputerLinks, Stephan Link, meint, das abgelaufene Jahr sei für die gesamte Branche nicht einfach gewesen. Bei seinem Unternehmen gehe aber die "Wachstumsstory" weiter, wenn auch nicht so dynamisch wie bislang. Mit einer Besserung der wirtschaftlichen Lage rechnet das Unternehmen für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2002. ComputerLinks ist hauptsächlich in Deutschland, Großbritannien, Frankreich sowie der Schweiz tätig und verkauft dort nach eigenen Angaben "erklärungsintensive" Hard- und Softwareprodukte. Den meisten Umsatz macht das Unternehmen mit 46,8 Prozent in Großbritannien, in Deutschland sind es 39,1 Prozent. (anw)