c't Retro 2021: Der Blick ins Heft
In c't Retro 2021 begleiten wir Koffercomputer auf ihrem Weg zum modernen Notebook. Es geht um die Flegeljahre des Internets, Datenrettung, gefälschte Chips und Kopierschutzkapriolen.
Anfang der 80er Jahre waren Computer stationär – Koffercomputer wie der Osborn 1 von IBM und selbst Apples Macintosh Portable aus 1989 verdienten das Label "portabel" aus heutiger Sicht nicht wirklich: Sie waren bis zu 13 Kilogramm schwer, nutzten Röhrenmonitore zur Anzeige und Blei-Gel-Akkus für den kabellosen Betrieb.
Wie die Hersteller es geschafft haben, die Klötzchen zu Ultrabooks weiterzuentwickeln, beschreiben meine Kollegen in c't Retro 2021. Ganz nebenbei erklären sie einige grundlegende Dinge, beispielsweise den Mythos Memory-Effekt bei Akkus: Wussten Sie, welche chemischen Prozesse dabei ablaufen und warum er heute kein Thema mehr ist?
- Notebooks: Vom NASA-Computer zum Ultrabook
- Akkutechnik: Blei, Nickel, Lithium
- Displays: Von Mini-Röhre bis 4K
- Mobil-CPUs: Am Anfang war CMOS
Einige Highlights dieser Ausgabe
- Die Flegeljahre des Internet
- MP3: Schlachten an vielen Fronten
- Medienwechsel: Von der Diskette zur Wechselfestplatte
- Onlinebanking: Erfolg trotz verpasster Chancen
- Die Geschichte der Internet-Suche
- Nervige KopierschutzmaĂźnahmen im Lauf der Zeit
- Nadeldrucker an aktuellen PCs betreiben
- Enigma VerschlĂĽsselung selbst programmiert
- Windows-Spiele bequem per Skript starten
PS aus der Redaktion
Obwohl der Export von nicht-funktionsfähigen Geräten seit Jahren verboten ist, findet die Entsorgung von Elektroschrott in andere Länder weiterhin statt. In Afrika oder in China werden die Elektroschrott-Müllberge dann unter menschenunwürdigen Bedingungen sortiert, Chips von Platinen getrennt und hierzulande wieder in den Handel gebracht. Diese vermeintlich nachhaltige Schattenwirtschaft ist Teil der Geschichte über die Beschaffung von Retro-Ersatzteilen meines Kollegen Peter Siering.
Er hat im Schweriner Flippermuseum erfahren, auf welche Tücken sich Sammler und Retro-Fans gefasst machen müssen, wenn sie Ersatzteile kaufen. Beim Lesen über abgeschliffene Chips und deren Behandlung mit Aceton musste ich an meine Studienzeit denken. In der habe ich zwei Semester lang integrierte Schaltkreise (ICs) abgeschliffen, sie geritzt oder gebrochen und anschließend ausgiebig mit Aceton behandelt. Allerdings mit dem hehreren Ziel, den Schichtaufbau der ICs möglichst optimal sichtbar zu machen – also genau das Gegenteil von dem, was die Chipfälscher im Sinn haben.
Peters Artikel über abgeschliffene und neubedruckte ICs, Eimer voller russischer Chips und Testsysteme für Flipperbauteile in der aktuellen Retro-Ausgabe finde ich nicht nur wegen des persönlichen Bezugs echt spannend.
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(uk)