Preiserhöhung beim Elsa-Lagerverkauf verärgert Kunden

Insolvenzverwalter und Auktionshaus geben Banken die Schuld für das nachträgliche Anheben der Preise für Produkte aus der Elsa-Insolvenzmasse.

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Von
  • Torge Löding

Einmal ein bisschen Krisengewinnler sein -- wer in diesen Tagen nach Aachen fährt, hoffte möglicherweise, dazu ein klein wenig die Möglichkeit zu haben. In den Räumen der Elsa AG liegen nämlich tausende von Produkten aus der Insolvenzmasse zum Lagerverkauf bereit. Zu durchaus günstigen Preisen. Oder doch nicht? Für manchen Schnäppchenjäger endete der Weg nach Aachen mit einer Enttäuschung: Viele der im Internet publizierten Preise waren deutlich nach oben korrigiert worden. WLAN-Karten kosteten nicht 65, sondern 90 Euro. Ein WLAN-Starterkit nicht wie erwartet 205, sondern 295 Euro und eine Gladiac-Grafikkarte nicht 80, sondern 129 Euro.

Johannes Heinz vom zuständigen Auktionshaus Sattler bestätigte die Preiserhöhung gegenüber heise online. "Es gibt eine Riesen-Nachfrage nach den Produkten. Wir mussten bei den Preisen deshalb den Banken nachgeben. Schließlich hat Elsa einen großen Schuldenberg hinterlassen, den es abzutragen gilt. Aus organisatorischen Gründen war es uns leider nicht möglich, die Preise auch im Internet zu korrigieren." (tol)