QSC kündigt einzelnen Kunden

Der DSL-Anbieter QSC will sein Zugangs-Netz nach eigenem Bekunden "optimieren", einzelne Kunden müssen nun mit einer Kündigung ihres DSL-Anschlusses rechnen.

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Nachdem der DSL-Anbieter QSC im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen melden musste, will die Firma nun ihr eigenes Zugangsnetz umbauen. Nach Bekunden von QSC soll es aber bei 46 versorgten Städten auch weiterhin bleiben.

QSC-Sprecherin Uta Teigel meinte gegenüber heise online zum Umbau des Zugangsnetzes: "Wir werden nur in Einzelfällen Verträge kündigen. Die Versorgung werden wir nur in einigen Straßenzügen einstellen, in denen wir ohnehin bislang nur wenige Kunden gewinnen konnten. Unser Ziel ist es, unsere Effizienz in den versorgten Gebieten zu optimieren."

Laut QSC gibt es derzeit keine Planungen, neben dem Internet-Zugang auch Telefonanschlüsse für Privatkunden anzubieten. Geschäftskunden hingegen können ab 1. Juli mit QSC auch telefonieren. Neue DSL-Kunden will QSC wohl über Line-Sharing bedienen: Die Firma schloss vor kurzem einen entsprechenden Vertrag ab, durch den die Firma die Teilnehmeranschlussleitung von der Telekom nur für Datendienste mieten kann, während die Telefongespräche weiter von dem Ex-Monopolisten vermittelt werden. Umstritten sind allerdings noch die Entgelte, die die Telekom für das Line-Sharing von QSC verlangen kann -- dazu verkündete die Regulierungsbehörde am heutigen Montag ihre Entscheidung, durch die relativ niedrige Gebühren für das Line-Sharing an die Telekom fällig werden. (uma)