Sprint entlässt 1100 Mitarbeiter
Der US-Telekommunikationskonzern zieht Konsequenzen aus seinen voraussichtlich miserablen Zahlen.
Der US-Telekommunikationskonzern Sprint zieht Konsequenzen aus seinen voraussichtlich miserablen Zahlen: In den kommenden Wochen müssen 1100 Mitarbeiter aus der Global Markets Group ihren Hut nehmen, heißt es in einer Mitteilung. Diese werden durch eine Reihe von Umgruppierungen und Einsparungen in der Organisation des Konzerns überflüssig. Zum Beispiel will Sprint im Geschäftsbereich DSL überprüfen, in welchen Städten das Angebot zu hohe Kosten verursacht.
Mitte Juni hatte Sprint eine Umsatzwarnung herausgegeben. Der Umsatz werde im laufenden Quartal um einen "niedrigen zweistelligen Prozentbetrag" zurĂĽckgehen. Davor hatte das Unternehmen beim RĂĽckgang mit einem einstelligen Prozentbetrag gerechnet. Sprint hat nach eigenen Angaben weltweit 80.000 Mitarbeiter. EndgĂĽltige Zahlen will das Unternehmen am 18. Juli vorlegen. (anw)