Kurz informiert: Windräder, Kampfdrohnen, Signal, Pilz-Apps
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Mehr Windräder kommen aufs Land
In Deutschland sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres 345 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 1,4 Gigawatt an Land in Betrieb gegangen. Das ist an Leistung ein Zuwachs von gut 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, geht aus Zahlen der Fachagentur Windenergie an Land hervor. Der Schlüssel zu mehr Genehmigungen liegt in den Flächen betont Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Windenergie. Deshalb sei es unerlässlich, dass die neue Bundesregierung hier eine klare Prämisse setze. 2 Prozent in jedem Bundesland müsse zur Pflicht werden.
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Befehlshaber der Auslandseinsätze für bewaffnete Drohnen
Der Befehlshaber der im Ausland laufenden Bundeswehreinsätze, Generalleutnant Erich Pfeffer, hat davor gewarnt, auf einen Schutz der Truppe durch bewaffnete Drohnen zu verzichten. Für Auslandseinsätze der Bundeswehr unter expliziter Bedrohung, wie lange in Afghanistan oder jetzt in Mali, lieferten Drohnen kampfkräftige Unterstützung für den Fall, dass die Truppe im Gefecht unterlegen ist. Kampfhubschrauber bräuchten im Regelfall 30 Minuten bis zu einer Stunde, bis sie vor Ort sind. In der Bundeswehr wird mit Interesse verfolgt, wie sich SPD, FDP und Grüne in den Koalitionsverhandlungen über eine mögliche gemeinsame Bundesregierung in dieser strittigen Frage positionieren.
Messenger Signal gegen Spam
Mit mehreren kleinen Änderungen will Signal die Sicherheit seines Messengers verbessern. Zum einen soll die Oberfläche der Verbreitung von Spam-Nachrichten einen Riegel vorschieben, indem die Software von nun an Profilbilder eines unbekannten Kontakts unkenntlich macht. Auf diese Weise sollen Kriminelle ihre Opfer nicht mehr mit anregenden Fotos potenzieller Partner oder dem Logo einer Bank ködern können. Erst nach einem expliziten Klick auf das Symbol stellt Signal sie korrekt dar. Auch Links in Kontaktanfragen sind nicht mehr klickbar, damit Nutzer nicht so leicht auf eine präparierte Webseite weitergeleitet werden können.
Kein blindes Vertrauen in Pilz-Apps
Zum Ende der Pilzsaison warnen Pilz-Experten vor dem blinden Vertrauen auf Apps. Zahlreiche Anwendungen sollen beim Identifizieren von Pilzen helfen, doch eine falsche Antwort kann im Zweifelsfall Leben kosten. "Apps und Bücher sind sehr gut geeignet, um sich in das Thema einzuarbeiten", erklärte Klaus Bornstedt, dessen App "Meine Pilze" mehr als 100.000 Downloads verzeichnet. Für mehr als eine erste Einschätzung reiche es aber nicht. Bevor man einen unbekannten Pilz isst, sollte man sich daher immer bei einer Pilzberatung schlaumachen.
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(igr)