Infineon will Ericssons Mikroelektronik
Der Chiphersteller braucht das Geschäft auf dem Kommunikationsmarkt als Ausgleich für den gesättigten PC-Bereich.
Der Halbleiterhersteller Infineon verhandelt mit dem schwedischen Konzern Ericsson über eine Zusammenarbeit oder einen Kauf der Mikroelektronik-Sparte. Das bestätigte ein Infineon-Sprecher gegenüber der Financial Times Deutschland. Details wollte er allerdings nicht nennen. Ericsson setzt in dieser Sparte rund 250 Millionen Euro im Jahr um. Infineon würde sich durch den Deal wichtiges Know-how für den Kommunikationsmarkt, über den der Aufschwung kommen soll, ins Unternehmen holen. Zudem würde man den Handy-Hersteller Sony Ericsson als Kunden gewinnen. Nach Insiderberichten ist der Umgang mit den Ericsson-Patenten der Knackpunkt bei den Verhandlungen. (tol)