MIME-Mails: Wie der Anhang an die E-Mail kommt
Damit Mails nicht nur Text, sondern beliebige Daten übertragen können, sind allerlei Tricks nötig. Auch nach über zwanzig Jahren klemmt es dabei gelegentlich.
(Bild: Thorsten Hübner)
Wenn bei einer E-Mail scheinbar der Anhang fehlt, dann hat ihn meistens der Absender vergessen. Manchmal zeigt der Mailclient aber auch eine Datei nicht an, obwohl sie mitgeschickt wurde. Oder ein Bild ist zwar in der Mail zu sehen, taucht aber nicht in der Liste der Anhänge auf. Ursache für solche Ärgernisse ist die Art und Weise, wie E-Mails Dateien transportieren – und was dabei schiefgehen kann.
Grundsätzlich sind E-Mails ein textbasiertes Medium. Ursprünglich waren sie auf den US-amerikanischen ASCII-Zeichensatz beschränkt. Davon abzurücken fiel schwer: E-Mails verbreiteten sich auch deshalb so weit und dauerhaft, weil die Technik dahinter mit größtmöglicher Abwärtskompatibilität weiterentwickelt wurde. Veraltete Mail-Clients sollten zumindest irgendetwas Sinnvolles anzeigen und alte Mail-Server die Nachricht fehlerfrei zustellen.
Die diversen Erweiterungen des Standards sind daher oft recht umständlich; aber sie erlauben, alle möglichen Zeichensätze inklusive Unicode zu benutzen. Einen wichtigen Teil dieser Standarderweiterungen machen die "Multipurpose Internet Mail Extensions" (MIME) aus.
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