Apfel-Feier in New York

Am Mittwoch Vormittag ist es wieder soweit: Um 9 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Zeit) eröffnet Apple-Chef Steve Jobs die diesjährige Macworld Expo in New York.

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Von
  • Andreas Beier

Am Mittwoch Vormittag ist es wieder soweit: Um 9 Uhr Ortszeit (15 Uhr deutscher Zeit) eröffnet Apple-Chef Steve Jobs die diesjährige Macworld Expo in New York. Vom 17. bis 19. Juli werden die Mac-Anwender nach New York pilgern und ihr Lieblingsunternehmen und seine Produkte feiern -- und ein wenig auch sich selbst.

Wie immer vor solch einer Veranstaltung brodelt es in der Gerüchteküche. So kolportieren einschlägige Web-Sites, der Apple-Chef werde ein neues iMac-Modell mit 17-Zoll-TFT-Bildschirm im Gepäck haben. Der taiwanische Branchendienst DigiTimes.com hatte sogar vor kurzem noch berichtet, die nächste iMac-Generation komme wahlweise mit 17- oder 19-Zoll-LCD. Die sonstige Ausstattung stimme mit den aktuellen Modellen überein: G4-CPU mit maximal 800 MHz, CD- oder DVD-Brenner und GeForce-Grafik.

Andere sind sich einig, Apple werde das von Anwendern freudig erwartete Mac OS X 10.2 freigeben -- oder zumindest einen baldigen Termin fĂĽr die MarteinfĂĽhrung bekannt geben.

Schnellere Power Macs mit CPU-Taktraten jenseits von 1 GHz sehen die Kaffeesatzleser nicht voraus. Sie sollen erst im Herbst vorgestellt werden, und dann auch nur mit bescheidenen 1,2-GHz-G4-CPUs. Diese Rechner setzen dann möglicherweise schnelles DDR-RAM ein, wie es zur Zeit nur Apples Xserve-Server tun. Das sehnlichst erwartete Computerherz G5 lässt nach wie vor auf sich warten.

Apples schicker MP3-Player iPod verdoppelt laut Spekulanten wieder einmal seine Festplattenkapazität -- 20 GByte sollen es werden. Dafür schicke Apple das ursprüngliche Modell mit 5 GByte Speicherkapazität in Rente. Den Absatz des auch als Firewire-Festplatte tauglichen Player soll iTunes für Windows ankurbeln. Bisher gibt es PC-Verwaltungssoftware für den iPod nur mit weniger Komfort von Drittanbietern.

Apple hält sich zu den Gerüchten wie schon in der Vergangenheit bedeckt. Die Spekulationen im Vorfeld der Mac-Messen sind dem Unternehmen ein Dorn im Auge, schieben Interessenten ihre Kaufentscheidung doch deshalb häufig für Wochen und Monate auf, um zu sehen, ob auf der nächsten Messe ein neues Produkt vorgestellt wird. Um diesem Trend zu begegnen, bringt Apple immer mal wieder "spontan", ohne große Vorankündigung, ein neues Produkt auf den Markt. (adb/c't) / (se)