Kurz informiert: ISS, Ghostwriter, Firefox Relay, Alexa
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Gefahr fĂĽr ISS durch russischen Satellitenabschuss
Die Bundesregierung hat den russischen Test einer Anti-Satellitenrakete als "unverantwortliches Verhalten" kritisiert, das ein "hohes Risiko für Fehleinschätzungen und Eskalation" berge. Das dabei entstandene Trümmerfeld könne die "freie und ungehinderte Nutzung des Weltraums für alle Staaten für Jahre beeinträchtigen", erklärte das Auswärtige Amt inzwischen. Außerdem werde die Besatzung der Internationalen Raumstation dadurch zusätzlichen Risiken ausgesetzt. Russland hatte am Montag eine bodengestützte Rakete abgeschossen und einen inaktiven sowjetischen Satelliten zerstört. Bei dem offenbar erfolgreichen Test einer Anti-Satellitenwaffe wurden laut US-Regierung mindestens 1500 identifizierbare Trümmer erschaffen, erwartet werden demnach Hunderttausende auch kleinste Teile, die andere Satelliten im niedrigen Erdorbit gefährden.
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Belarus soll hinter Ghostwriter-Attacken stecken
Nachdem Deutschland und die Europäische Union Russland im Herbst böswillige Cyberangriffe auf demokratische Institutionen vorgeworfen haben, gibt es nun Hinweise darauf, dass ein anderer Staat hinter den Aktivitäten stecken könnte. Die IT-Sicherheitsfirma Mandiant ist überzeugt, dass die im Westen als "Ghostwriter" bekannten Angreifer technische Hilfe von einer Gruppe namens "UNC1151" bekommt, die man nun mit großer Sicherheit der Regierung in Belarus zuordne. Das erklärte die US-Firma in einem Blogeintrag, der vor allem anhand der Zielpersonen jede Menge Indizien zusammenträgt. Angesichts der nur unkonkreten Ausführungen zu den technischen Details lässt sich das gegenwärtig allerdings nicht überprüfen.
Mozilla bringt Firefox Relay
Nach einer mehrmonatigen Betaphase führt Mozilla nun offiziell den Dienst "Firefox Relay" ein, mit dem Nutzende zufällige E-Mail-Adressen als Alias-E-Mail-Adressen anlegen können. Mit diesen Adressen können sich Nutzerinnen und Nutzer bei Diensten im Web, bei Apps oder Newslettern anmelden beziehungsweise registrieren – ohne ihre eigene Mail-Adresse herausgeben zu müssen. Über die Alias-Adressen eingehende Mails werden von Mozilla an die tatsächliche E-Mail-Adresse weitergeleitet.
Alexa hat jetzt auch eine männliche Stimme
Amazons digitale Sprachassistentin Alexa kann ab jetzt auch in Deutschland und Österreich mit einer männlichen Stimme antworten. Die Stimme kann über den Sprachbefehl "Alexa, ändere deine Stimme!" gewechselt werden. Alternativ kann die neue Stimme in der Alexa App eingestellt werden. Noch steht sie nicht für alle Anwenderinnen und Anwender zur Verfügung. Die Funktion soll aber in den kommenden Tagen überall eingeführt werden.
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(igr)