Mittelstands-Ratgeber als Auswahlhilfe für elektronische Marktplätze

Das Institut für Mittelstandsforschung der Uni Mannheim will das Auffinden geeigneter Ein- und Verkaufsmöglichkeiten zwischen Unternehmen im Internet erleichtern.

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Von
  • Jörg Birkelbach

Die Unübersichtlichkeit der vielfältigen Möglichkeiten, die sich für den Mittelstand durch den Einsatz von elektronischen Markplätzen bieten, erschwert die Auswahl geeigneter elektronischer Plattformen. Zudem wäre eine Auswahl extrem zeitaufwendig, das zumindest ist die Auffassung des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm), einer Forschungseinrichtung der Universität Mannheim.

Unter dem Titel "Erfolgsstrategien mittelständischer Zulieferer auf elektronischen Marktplätzen" beschäftigt sich das Institut bereits seit Mitte 2001 in einem Forschungsprojekt intensiv mit diesem Thema. Dabei werden die Wissenschaftler von Unternehmen aus der Region unterstützt. Im Rahmen dieses Projektes hat das ifm eine Aufstellung seiner Ansicht nach mittelstandsrelevanter elektronischer Marktplätze veröffentlicht. Die 28-seitige Broschüre soll das Auffinden geeigneter Ein- und Verkaufsmöglichkeiten zwischen Unternehmen im Internet erleichtern.

Auch wenn anhand einer kurzen Darstellung wichtiger Merkmale, wie Branchenfocus, Gebührenhöhe und Teilnehmeranzahl die Bestimmung eines geeigneten Portals leichter erfolgen kann, wollen die Autoren diese Ausarbeitung nicht als Bewertung der rund 80 Handelsplattformen verstanden wissen. Diese bleibt dem Anwender nach seinen eigenen Anforderungskriterien überlassen. Ein in Vorbereitung befindlicher Katalog, der die wichtigsten Schritte und Bewertungskriterien für die Auswahl eines geeigneten Marktplatzes darstellt und erläutert, soll dann geeignete Hilfestellung bieten. (Jörg Birkelbach) / (jk)