Kurz informiert: DB, Vorratsdatenspeicherung, Activision Blizzard, Pulp Fiction
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Grüne drängen auf Reformen bei der DB
Die Grünen drängen auf Reformen bei der Deutschen Bahn, um die Schiene im Wettbewerb mit der Straße zu stärken. Sie schlagen vor, eine neue Infrastruktur GmbH unter dem Dach des Bahn-Konzerns zu schaffen, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist, wie die dpa aus den Koalitionsverhandlungen erfuhr. Kern dieser neuen GmbH wäre die DB Netz AG. Der bisherige Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Deutschen Bahn AG soll demnach abgeschafft werden. Damit würde die DB Netz AG vom "Gewinndruck" befreit. Die Folge wären günstigere Trassenpreise auch für die Wettbewerber.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht
Die deutschen Vorschriften zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten sind unvereinbar mit dem EU-Recht. Zu diesem Resümee kommt der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs in seinen Schlussanträgen zu einem Ersuchen des Bundesverwaltungsgerichts. Allgemeines und unterschiedsloses Protokollieren von Verbindungs- und Standortdaten sei nur "bei einer ernsten Bedrohung für die nationale Sicherheit erlaubt". In anderen Fällen dürften entsprechende Informationen höchstens "selektiv" aufbewahrt werden. Die Schlussanträge des Generalanwalts sind für den EuGH nicht bindend. Oft folgen die Richter aber der vorgezeichneten Linie. Mit ihrem Urteil ist frühestens im Februar zu rechnen.
RĂĽcktrittsforderung an CEO von Activision Blizzard
Eine Gruppe von Activision-Blizzard-Aktionären fordert in einem Schreiben den Rücktritt von CEO Bobby Kotick. Der Sexismus-Skandal um das Videospiele-Unternehmen habe seinem Ansehen und dem Aktienwert geschadet, schreiben sie darin. Kotick habe es verfehlt, die "feindselige" Arbeitskultur bei Activision Blizzard anzugehen. Ein Bericht des Wall Street Journal hatte Kotick zuvor schwer belastet. Der langjährige CEO soll Vorwürfe gegen Führungskräfte verschwiegen und selbst Mitarbeiterinnen belästigt haben.
Miramax vs. Tarantino
Das US-Filmstudio Miramax hat eine Klage gegen den Regisseur Quentin Tarantino eingereicht, um die angekündigte Versteigerung von Non-Fungible Tokens zum Kultfilm "Pulp Fiction" zu verhindern. Der Oscar-Preisträger will sieben ungeschnittene Szenen aus dem Klassiker als geheime NFTs versteigern. Nur, wer diese ersteigert, kann sie demnach auch ansehen. Außerdem gehören zu den NFTs auch handschriftliche Drehbücher und "exklusive Kommentare" von Tarantino. Miramax behauptet, dass Tarantino "so gut wie alle Rechte" an "Pulp Fiction" an das Studio abgetreten habe und mit der Versteigerung seine Vertragspflichten verletze.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(igr)