Internet: 17 Millionen Deutsche surfen von zu Hause aus
Mit 61,6 Prozent dominieren noch immer die Männer in der Statistik über die Internet-Nutzer in privaten Haushalten.
Mehr als 17 Millionen Deutsche in privaten Haushalten surften im April 2002 im Internet. Im Vergleich zum Vormonat März 2002 kamen 682.000 neue Internetsurfer dazu. Damit gab es rund 2,6 Millionen mehr aktive Internetnutzer als noch im April 2001, wie eine Untersuchung von NetValue ergab. Noch immer dominieren dabei männliche Nutzer mit 61,6 Prozent; die Altersgruppe der 35- bis 49-jährigen stellt mit 32,7 Prozent den größten Anteil. Zu zumindest in der Verteilung ähnlichen Ergebnissen kam die Emnid-Studie (N)Onliner Atlas 2002, die vor kurzem vorgestellt wurde. Der Atlas kritisiert im Unterschied zur NetValue-Studie jedoch ausdrücklich die Ausweitung des "digitalen Grabens" in Deutschland.
Der beliebteste private Internetzugang ist der von T-Online: Von April 2001 bis März 2002 gingen im Jahresdurchschnitt 41,1 Prozent der privaten Internetnutzer über einen Account der Telekom-Tochter ins Internet. 21,4 Prozent der User entschieden sich für den Zugang über AOL und 10,9 Prozent der privaten Haushalte nutzten Freenet. Die Rangliste der meistbesuchten Anbieter der Heim-Surfer führte T-Online an. 9,5 Millionen Einzelbesucher verhalfen T-Online im April 2002 zu einer Reichweite von 56,2 Prozent. Dahinter folgten Google mit 44,0 Prozent und AOL Time Warner mit 41,3 Prozent Reichweite. Unter den 25 am häufigsten genutzten Anbietern hat Google den größten Sprung nach vorn gemacht. (tol)