Archäologie mittels Bluetooth

Nordspanische Archäologen der Fundación Atapuerca nutzen bei ihren Ausgrabungen den Kurzstreckenfunk Bluetooth.

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Von
  • Matthias Göbel

Archäologen der Fundación Atapuerca in Nordspanien nutzen bei ihren Ausgrabungen den Kurzstreckenfunk Bluetooth. Der Einsatz von Hard- und Software von IBM hilft den Forschern, Informationen zur Frühgeschichte der Menschheit schneller zu erfassen und auszuwerten, erklärte der Konzern.

Bislang mussten die Wissenschaftler bei archäologischen und paläontologischen Grabungen die Zeugnisse aus den verschiedenen Entwicklungsschritten der Menschheit vor Ort an der Ausgrabungsstätte per Hand registrieren und katalogisieren. Zusammen mit IBM haben die Forscher von Atapuerca in Kastilien jetzt ein Verfahren umgesetzt, das diese Arbeitsschritte digitalisiert und beschleunigt, teilt IBM mit. Insgesamt funken zehn PDAs in einem Bluetooth-Netzwerk und nehmen mit einem Notebook Kontakt auf, das die Informationen speichert und gleichzeitig sämtlichen Kollegen im Forschungsgebiet zur Verfügung stellt. (mgo)