IBM lässt neue Shark-Generation von der Angel

Im August bringt IBM die nächste Generation seines High-End-Massenspeichersystems Shark auf den Markt.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

IBM hat die Markteinführung einer neuen Generation seiner Shark Enterprise Storage Server (ESS) bekannt gegeben. Ab Mitte August sollen die neuen Modelle Shark 800 und Shark 800 Turbo erhältlich sein. Die Preisspanne soll zwischen 250.000 und 1,5 Millionen Euro liegen. Die Hochleistungsplattenspeicher der Shark-Reihe arbeiten mit den Betriebssystemen Windows NT, UNIX, Novell NetWare sowie der IBM eServer-Familie zusammen. Die Highend-Storage-Systeme sind mit unterschiedlichen Festplattenlaufwerken verfübar, unter anderem mit 15.000 RPM-Platten mit Speicherkapazitäten von 18,2 und 36,4 Gigabyte.

Nach IBM-Angaben bieten die neuen Modelle einen höheren Systemdurchsatz und bessere Leistungen in Storage Area Networks (SANs); Datentransferraten von bis zu 2 Gigabit pro Sekunde sollen möglich sein. Die Shark-800-Turbo-Server sollen bis zu 150 Prozent mehr Datenverarbeitungsvorgänge pro Sekunde abarbeiten können als ihre Vorgängermodelle. Mit einem 64 Gigabyte großen internen Cache und 3,2 Gigabit pro Sekunde interner Bandbreite soll die 800er-Reihe auch den Anforderungen datenintensiver Anwendungsgebiete wie Life Sciences und Digital Media gerecht werden.

Im hart umkämpften Segment der Highend-Storage-Systeme (minus 19 Prozent Umsatz im vergangenen Jahr) streitet sich IBM vor allem mit Hitachi und EMC um Marktanteile. Hitachi erweist sich derzeit als schärfster Kokurrent: Die Systemanbieter Sun Microsystems und Hewlett-Packard haben Hitachis Massenspeichersystem Lightning mittlerweile in ihr Reseller-Angebot aufgenommen. Aber mit dem Konkurrenten kann man bei Festplatten andererseits auch ein Joint Venture gründen; EMC hingegen muss trotz starker Marktpräsenz der harten Konkurrenz Tribut zollen und dümpelt in der Verlustzone vor sich hin. (pmz)