Mini-LEDs und 120 Hz: LG arbeitet angeblich an neuen Apple-Monitoren
Mac-Nutzer hoffen auf die RĂĽckkehr eines bezahlbaren externen Apple-Monitors. Laut einem Leaker ist ein 24"-, ein 27"- und ein 32"-Modell in Entwicklung.
Apples Display-Partner LG bereitet angeblich neue Monitore mit typischen Apple-Spezifikationen vor. Die drei externen Bildschirme mit Bildschirmdiagonalen von 24, 27 und 32 Zoll stecken in unmarkierten Gehäusen und befinden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium, wie der Leaker @dylandkt berichtet. Die beiden kleineren Modelle haben demnach dieselben Spezifikationen wie Apples iMac-Bildschirme.
MacBook Pro mit 120-Hertz-Display
Einen bunten 24" iMac mit M1-Chip hat Apple im Sommer auf den Markt gebracht, eine größere Ausführung – wohl mit den Chips M1 Pro und M1 Max – wird für die nächsten Monate erwartet. Der 5K-iMac mit 27"-Display setzt aktuell noch auf Intel-Prozessoren.
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Die beiden größeren Monitore scheinen mit Mini-LED-Technik und einer variablen Bildwiederholrate ausgestattet, die bis 120 Hertz reicht, schreibt @dylandkt. Diese Specs bieten bereits die 14"- und 16"-Bildschirme der neuen MacBook Pros, die damit letztlich Apples teures Pro Display XDR übertrumpfen. Es gebe zudem Hinweise, dass in dem neu entwickelten 32"-Display ein spezieller Chip zum Einsatz kommt, so der Leaker.
Apple-Monitor kostet ĂĽber 5500 Euro
Apple hat sich vor mehreren Jahren aus dem Markt fĂĽr externe Bildschirme zurĂĽckgezogen. LG bietet seitdem bereits bestimmte Modelle an, die speziell fĂĽr Apple-Nutzer gedacht sind und in denen offenbar die gleichen Panels zum Einsatz kommen, die auch in iMacs zu finden sind. Die 4K- und 5K-Ultrafine-Bildschirme hatten teils erhebliche Kinderkrankheiten und wurden mehrfach ĂĽberarbeitet. Unklar bleibt, ob die neu von LG entwickelten Monitore letztlich als LG- oder als Apple-Monitore auf den Markt kommen sollen.
Parallel zur Neuauflage des Mac Pro brachte Apple Ende 2019 mit dem 6K-Bildschirm "Pro Display XDR" wieder ein hauseigenes Display in den Handel. Es kostet in der Standardausführung 5500 Euro, der 1100 Euro teure Standfuß wird nicht mitgeliefert. Seitdem wird regelmäßig spekuliert, der Hersteller bereite auch die Einführung eines niedrigpreisigeren Modells vor.
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(lbe)