Verizon verliert 500 Millionen US-Dollar
Im vergangenen Quartal konnte die US-amerikanische Telefongesellschaft zwar den Umsatz steigern, unterm Strich schreibt sie aber rote Zahlen.
Verizon kommt nicht aus den roten Zahlen. Im vergangenen Quartal konnte die US-amerikanische Telefongesellschaft zwar den Umsatz gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 0,7 Prozent auf 16,375 Milliarden US-Dollar steigern, unterm Strich schreibt das Unternehmen aber einen Verlust von 501 Millionen US-Dollar oder 18 US-Cents pro Aktie. Vor einem Jahr konnte Verizon noch einen Betrag von 1,572 Milliarden US-Dollar in schwarzen Ziffern schreiben.
Dabei konnte Verizon bei den Ferngesprächen im vergangenen Quartal rund 800.000 Kunden hinzugewinnen und hat jetzt insgesamt 8,2 Millionen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 60 Prozent. Auch im DSL-Sektor sehen die Zahlen beeindruckend aus. Hier nahm der Kundenstamm im Jahresvergleich laut Unternehmensangaben um 88 Prozent auf 1,35 Millionen zu. Verizon hat aber unter anderem Kosten zu tragen, die durch die Entlassung von Mitarbeitern entstanden sind.
Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage, bei der noch keine Besserung abzusehen sei, schraubt Verizon seine Umsatzerwartungen zurück, heißt es in einer Mitteilung. Statt einem Wachstum von 3 bis 5 Prozent in diesem Jahr rechnet das Unternehmen jetzt nur noch mit 0 bis 1 Prozent. Bei den Neukunden bleibt die Prognose unverändert: Bei den Ferngesprächen sollen noch in diesem Jahr 1,8 Millionen Kunden hinzukommen, im Bereich DSL zwischen 500.000 und 650.000. (anw)