Preisgekröntes Rechenverfahren für optimale Basisstationen

Der Innovationspreis der Vodafone-Stiftung für Forschung geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Rudolf Mathar von der TU Aachen für seine Arbeiten zur Optimierung von Mobilfunknetzen.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Matthias Göbel

Der mit 25.000 Euro dotierte Innovationspreis der Vodafone-Stiftung für Forschung geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Rudolf Mathar von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Die Jury zeichnete seine grundlegenden Arbeiten zur Planung und Optimierung von Mobilfunknetzen aus.

Rudolf Mathar teilte ein Mobilfunknetz in tausende von Einzelbereiche auf und rechnete die optimalen Standorte der Basisstationen für jedes Teilgebiet exakt aus. Sechs Jahre intensiver Forschungsarbeit seien nötig gewesen, um das heute auch bei der Planung des Vodafone-UMTS-Netzes verwendete Rechenverfahren zur Praxisreife zu bringen.

Das Prognosemodell sei inzwischen in der Lage, beispielsweise die exakte Ausbreitung von Radiowellen und damit mögliche gegenseitige Störungen benachbarter Sendestationen mit hoher Genauigkeit vorherzusagen. Ein Verfahren, das vor allem in Innenstädten wegen unvermeidlicher Reflexionen und Beugungen von Funkwellen an Gebäuden von großem Nutzen ist. (mgo)