GPRS-Handy für Einsteiger
Mit dem R600 hat Sony Ericsson das lang erwartete GPRS-Einsteiger-Modell im Preisbereich unterhalb 200 Euro auf den Markt gebracht.
Mit dem R600 hat Sony Ericsson ein nur 82 Gramm schweres Mobiltelefon unterhalb der 200-Euro-Preisgrenze auf den Markt gebracht. Das lange angekündigte Einsteiger-Modell soll zum WAPpen den Datendienst GPRS (General Packet Radio Service) nutzen und beim Datenempfang bis zu 40,2 kBit/s erreichen.
Das 101 × 67 Pixel große Graustufendisplay stellt bis zu fünf Zeilen Text gleichzeitig dar. Die Farbe der Hintergrundbeleuchtung lässt sich zwischen Rot, Grün und Orange umschalten und kann auch verschiedenen Anrufergruppen zugeordnet werden. Kurzmitteilungen versendet und empfängt das R600 auf Wunsch als EMS (Enhanced Messaging Service) mit angehängten Grafiken, Animationen und Tönen. Für den gepflegten Dialog per Kurztext findet sich auch eine Mobile-Chat-Funktion, die eine eingehende Chat-SMS und die eigene Antwort gleichzeitig anzeigen kann.
Das Telefonbuch fasst bis zu 200 Kontakte. Eigene Hintergrundbilder oder Grafiken zum Versenden per EMS kann man mit dem Bildeditor erstellen und bearbeiten. Für die Unterhaltung zwischendurch sollen vier Spiele sorgen. Nach Angaben des Herstellers erreicht das Handy eine Bereitschaftszeit von bis zu 150 Stunden und zwei bis vier Stunden Sprechzeit. Ohne Vertrag soll das Sony Ericsson R600 189 Euro kosten. (rop)