In Köln trifft sich die Branche für digitale Medien
Der Kongress Digital Behaviour präsentiert sich ab morgen als erste europäische Plattform für die Branche.
In der Welt der digitalen Medienproduktion werden die Innovationszyklen der einzelnen Produktions-Tools wegen der rasanten technologischen Entwicklung immer kürzer. Dieser Meinung sind zumindest die Veranstalter der Digital Behaviour. Das erste europäische Forum für die Branche, das morgen in Köln beginnt und am Samstag endet, widmet sich deshalb unter anderem dem "großen Fortbildungsbedarf, der nicht durch traditionelle Ausbildungsinstitutionen abgedeckt wird", wie es in einer Mitteilung heißt. "Gerade die Kreativen können es sich oft nicht leisten, zu den Messen und Fortbildungen in die USA zu fliegen." Daher sei das Bedürfnis nach einer europäischen Plattform in den vergangenen Jahren immer stärker gewachsen.
Bei der fünftägigen Veranstaltung soll neueste Hard- und Software präsentiert werden. Gleichzeitig können sich Kreative und Entscheidungsträger der Branche in Workshops und Seminaren fortbilden und austauschen. Dazu gibt es unter anderem auch ein zweitägiges Seminar für Existenzgründer und junge Unternehmer in der Medienbranche. Der Schwerpunkt liegt nach Veranstalterangaben auf dem Thema Digital Content. Dabei geht es um 3-D-Animationen, wie sie immer öfter in Kino und Fernsehen verwendet werden. Die Organisatoren rechnen mit etwa 5000 Fachbesuchern. (anw)