MitgrĂĽnder von SinnerSchrader nimmt wegen Umsatzeinbruch den Hut
Der Vertriebsvorstand des IT-Dienstleisters SinnerSchrader, Oliver Sinner, zieht die Konsequenzen aus der Umsatzentwicklung und verlässt das Unternehmen.
Der Mitgründer und bisherige Vertriebsvorstand des IT-Dienstleisters SinnerSchrader, Oliver Sinner, verlässt das Unternehmen. Sinner ziehe damit die Konsequenzen aus der rückläufigen Umsatzentwicklung des Unternehmens, teilte die am Neuen Markt gelistete Hamburger Gesellschaft am heutigen Donnerstag mit. Den alleinigen Vorsitz im Vorstand übernehme zum 1. September 2002 Matthias Schrader. Sinner soll dem Unternehmen in Zukunft aber weiterhin beratend zur Verfügung stehen.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 erwirtschaftete SinnerSchrader einen Umsatz von 11,56 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Minus von 3,74 Millionen Euro oder 24 Prozent. Für das dritte Quartal nannte das Unternehmen einen Umsatz von 2,9 Millionen Euro und einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) von 1,3 Millionen Euro.
Verantwortlich für die negative Umsatzentwicklung seien Projektverschiebungen und Budget-Kürzungen bei Kunden sowie die allgemeine Schwäche im Markt für Internet- und IT-Dienstleistungen, teilte SinnerSchrader mit. Zuletzt hatte das Unternehmen rund ein Drittel der verbliebenen etwa 200 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, um weitere Kündigungen zu vermeiden. (pmz)