Akamai macht weniger Verlust
Der Web-Dienstleister und Load-Balancing-Spezialist konnte im zweiten Quartal seinen Verlust gegenĂĽber dem Vorjahr halbieren.
Heutzutage sind viele IT-Firmen froh, wenn sie wenigstens ihren Verlust zurückschrauben können. So auch der Web-Dienstleister Akamai, der für das zweite Quartal 2002 rund 42,2 Millionen US-Dollar oder 38 US-Cent pro Aktie Nettoverlust meldet. Im Vergleichsquartal 2001 waren es noch 92,3 Millionen US-Dollar oder 91 US-Cent pro Aktie. Auch gegenüber dem ersten Quartal 2002 sieht es für den Spezialisten für das Load-Balancing und verteilte Ausliefern von Web-Inhalten besser aus, denn da betrug der Verlust 59,1 Millionen US-Dollar oder 54 US-Cent pro Aktie.
Akamai-CEO George Conrades sieht das Ziel seines Unternehmens für das zweite Quartal erreicht. Der Umsatz ging zwar von 43,1 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2001 auf 36,3 Millionen US-Dollar zurück, dafür hat das Unternehmen nun 211 mit langfristigen Verträgen gebundene Kunden für sein Angebot EdgeSuite. Vor einem Jahr waren es 185. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage will Conrades weitere Kunden hinzugewinnen. Akamai konnte den Verlust unter anderem auf Kosten ehemaliger Mitarbeiter eindämmen. Vor einem Jahr waren dort noch 1129 beschäftigt, heute sind es 807. (anw)