ALi schließt erstes Quartal mit Gewinn ab
Die taiwanische Chipfirma Acer Laboratories, Inc. (ALi) steigerte im ersten Quartal 2002 ihren Umsatz auf rund 48,4 Millionen Euro.
Die taiwanische Chipfirma Acer Laboratories, Inc. (ALi) steigerte im ersten Quartal 2002 ihren Umsatz auf rund 1,47 Milliarden Neue Taiwan Dollar (TWD), etwa 48,4 Millionen Euro. Damit lagen die Einnahmen um mehr als 64 Prozent über denen des gleichen Vorjahresquartals. Nach Angaben des US-Finanzdienstes Bloomberg.com erwirtschaftete ALi daraus einen Nettogewinn von 95 Millionen TWD (3,1 Millionen Euro). Im ersten Quartal 2001 fuhr ALi noch einen Verlust von 137 Millionen TWD ein. Die positive Geschäftsentwicklung sei auf den guten Verkauf von Controllerchips für DVD-ROM-Laufwerke zurückzuführen.
ALi, ebenso wie beispielsweise Acer, AOpen, Apacer, Benq und Wistron eine Tochterfirma der Acer Group, bietet auch eine ganze Reihe von Chipsätzen für x86-Prozessoren von AMD und Intel an, teils mit eingebauten Grafikprozessoren. Doch in diesem Bereich laufen die Geschäfte offenbar nicht so gut. Auf dem deutschen Markt werden es nur wenige Mainboards mit ALi-Chipsätzen angeboten. ALi lässt seine Halbleiterprodukte, ebenso wie beispielsweise Nvidia und VIA, bei TSMC fertigen. TSMC hatte vor zwei Jahren die Chipfertigung der Acer Group gekauft. (ciw)